Das Rezept erfolgreicher Praxen ist ein qualitätsgesicherter und dienstleistungsorientierter Umgang mit Patienten.
Angesichts medizinischer, ökonomischer und politischer Herausforderungen gewinnt das Thema Dienstleistung auch für die Arzthelferin einen neuen Stellenwert: Um Patientenverlust und Personalfluktuation zu minimieren, braucht das Praxisteam qualifizierte Arzthelferinnen. Nur mit engagierten, motivierten und in Management, Organisation und Kommunikation geschulten Mitarbeiterinnen können sich Vertragsärzte im Wettbewerb behaupten.
Gerade in puncto Dienstleistung ist der Nachholbedarf in Praxen offensichtlich groß: Arztpraxen nutzen durchschnittlich nur 60 Prozent ihres Leistungspotentials. Dies ergab eine Studie des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in 950 Arzt- und Zahnarztpraxen. Die Gründe sind unzureichende Organisation, mangelhafte interne Kommunikation oder fehlende Führungsmechanismen.
Aus dem Inhalt
- Grundlagen
- Patienten: Willkommen! – Kunden: Nein Danke!?
- Wunsch oder Wirklichkeit: Kundenorientierung in deutschen Arztpraxen aus Sicht der Patienten
- In 10 Schritten von der Arzthelferin zur Praxismanagerin: Das praktische Selbsttest- und Qualifizierungsprogramm
Der Autor
Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill ist Inhaber des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in Düsseldorf, das sich erfolgreich auf betriebswirtschaftliche Ferndiagnosen von Praxen und Kliniken spezialisiert hat.