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Friedrich Lindau

Hannover - Wiederaufbau und Zerstörung

Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität
2., überarbeitete Auflage
2001. 352 Seiten, 307 Abbildungen, 61 Portraitfotos,
24,0 x 28,0 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 3-87706-659-3
€ 34,-
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„Der Spiegel“ titelte seine Ausgabe vom 3. Juni 1959 und schmückte sie „Verkehr an der Leine“ mit dem Umschlagbild eines Planers: Rudolf Hillebrecht. Seine Story hatte ein Aufmacherfoto von der Lavesallee, auf deren zwei elegant geschwungenen Fahrbahnen mit grünem Mittelstreifen sich fünf Autos befanden. Unterschrift: „Laves-Allee in Hannover: Stadt des Jahres 2000?“ Plante Hillebrecht diese Stadt, oder war das auch damals schon eine überholte Vorstellung? Dieses Buch versucht eine Antwort darauf zu geben. Eine Antwort darauf versucht dieses Buch zu geben. Planen muss man immer für eine weithin unbekannte Zukunft, und obwohl jeder Planer aus seiner Zeit heraus denkt und entwirft, darf er sie nicht zur eigenen Richtschnur machen, wenn er nicht später korrigiert werden will. Planung, das haben wir leider oft vergessen, ist aber auch Anerkennung und Weiterführung von historischen Fakten in der Stadt. (Aus dem Vorwort von Paulhans Peters).

Aus dem Inhalt

  • Hannovers Theaterplatz und seine Umgestaltung seit 1945
    Die fragwürdige Verplanung eines historisch gewachsenen Platzes
  • Das Friederikenschlößchen:
    Opfer hannoverscher Wiederaufbauplanung
  • Die Flußwasserkunst am Friederikenplatz:
    „Hass war zu allen Zeiten ein schlechter Ratgeber“
  • Villa Willmer – im Volksmund „Tränenburg“ genannt:
    Ein bedeutendes Bauwerk der hannoverschen Architekturschule und seine Vernichtung
  • Theater um ein Theater oder eine unendliche Planungsgeschichte:
    Ein qualitätsvolles Bauwerk am falschen Ort



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Aktualisiert am 18.01.2006
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