Das Lexikon enthält wissenschaftlich fundierte Lebensbilder von etwa 1.200 stadtgeschichtlich interessanten Persönlichkeiten: Menschen, die in Hannover geboren und/oder verstorben sind und Bedeutendes in oder außerhalb der Stadt geleistet haben. Zugewanderte, die auf ein bedeutendes Lebenswerk zurückblicken, sind ebenfalls verzeichnet.
Die Stadt Hannover in ihren heutigen Grenzen bildet den räumlichen Rahmen dieses Lexikons. Zeitlich reicht das Lexikon von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart. Berücksichtigt wurden bis zum 31. März 2002 verstorbene Persönlichkeiten. Die einzelnen Artikel arbeiten besonders die stadtgeschichtlichen Bezüge in deren Wirken heraus.
Gewürdigt werden auch jene Persönlichkeiten, deren Leben in einem größeren historischen Kontext als dem stadtgeschichtlichen steht, wie z. B. Heinrich der Löwe, Gerhard von Scharnhorst, Paul von Hindenburg, Kurt Schumacher, Ernst Thälmann u. a. Die Artikel verweisen auch auf Denkmäler sowie Straßen oder Bauwerke, die nach den Persönlichkeiten benannt wurden oder mit ihnen in Zusammenhang stehen. Verzeichnet sind außerdem die Grabstätten auf hannoverschen Friedhöfen.
Ein Personenregister im Anhang erfasst jene Persönlichkeiten, denen kein eigener Artikel gewidmet ist, die aber in den einzelnen Artikeln namentlich genannt werden.
Das „Hannoversche Biographische Lexikon“ ist eine hervorragende Ergänzung zur hannoverschen Stadtgeschichte von Mlynek/Röhrbein.
Die Autoren
Dirk Boettcher, Stadthistoriker, Klaus Mlynek, ehemaliger Leiter des hannoverschen Stadtarchivs, Waldemar Röhrbein, ehemaliger Leiter des Historischen Museums am Hohen Ufer, Hugo Thielen, Redakteur.